Monopoly wird mit zwei bis acht Spielern gespielt. Jeder
Spieler erhält ein festgelegtes Startkapital (in der
Regel 1500 € in der gängigen deutschen Grundversion)
und besitzt eine Spielfigur, die sich zyklisch im Uhrzeigersinn
auf dem Spielbrett wie in einer Stadt bewegt. Dann wird mit
Spielgeld investiert oder gehandelt. Es gibt kein negatives
Vermögen. Die Spieler kommen im Uhrzeigersinn an die
Reihe. Der jeweilige Spieler wickelt folgende Schritte ab:
* Würfeln und die Figur bewegen,
* je nach Art des erreichten Feldes bestimmte Aktionen ausführen:
o Ausführen von Karten-Aktionen,
o An- und Verkäufe von Grundstücken,
o Miete an Mitspieler zahlen,
o ein eigenes Grundstück durch Häuser oder Hotel
aufwerten oder
o Steuern bezahlen, Einnahmen erhalten und andere Sonderaktionen.
Wenn ein Spieler im Gefängnis sitzt, darf er seine Figur
nicht bewegen, kann aber weiterhin Häuser bauen, Grundstücke
kaufen oder verkaufen und sogar Miete kassieren.
Das Ziel des Spieles ist es, als Einzelner am (evtl. zeitlich
vorab festgesetzten) Ende das größte Vermögen
zu besitzen. Ein Spieler, dessen Privatvermögen auf Null
gefallen ist, scheidet aus dem Spiel aus. Die verbleibenden
Spieler fahren fort. Es kann eine relativ ausgeglichene Spielsituation
entstehen, in der die Mitspieler unendlich weiterspielen könnten,
ohne Bankrott zu gehen. Zum Vermögen zählt das Bargeld,
sowie jedes Haus und jedes Hotel mit dem halben Kaufpreis.
Das Spiel endet auch dann, wenn nur noch ein Spieler übrig
ist. Die Bank kann niemals pleite gehen. Ist in ihr kein Geld
mehr enthalten, so besagen die Monopoly-Regeln, dass man Zettelchen
mit dem entsprechendem Wert schreiben soll.
Die Ereigniskarten können neben dem Würfeln als
Zufallselement angenehme und unangenehme Überraschungen
bieten. Eine Karte ist zu ziehen, wenn man auf ein Ereigniskartenfeld
gelangt. Von Zahlung eines geringen Geldbetrages (z. B. auf
Grund „zu schnellen Fahrens“) über Geldgeschenke
bis zur Renovierungspflicht für alle Häuser (die
schnell zum Ruin des reichsten Spielers führen kann)
ist ein breites Spektrum an Ereignissen vorhanden.
Badstraße bis Schlossallee
Die Spielfelder tragen Straßennamen und haben unterschiedliche
Mietpreise. Je zwei oder drei Straßen haben dieselbe
Farbe; diese Farbgruppen repräsentieren Stadtviertel
mit ähnlichem Mietpreisniveau. Die Reihenfolge der Straßen
auf dem Spielplan zeigt einen stetig steigenden Mietwert an.
Daher besitzt in der deutschen Grundversion die „Badstraße“
den geringsten Wert, die „Schlossallee“ hingegen
den höchsten:
Monopoly, deutsche Grundversion Frei Parken Theater-
straße
(360 €) Ereignis-
feld Museums-
straße
(360 €) Opernplatz
(400 €) Nord-
bahnhof
(500 €) Lessing-
straße
(440 €) Schiller-
straße
(440 €) Wasserwerk
(80 €) Goethe-
straße
(440 €) Gehe ins
Gefängnis
Berliner Straße
(320 €) Monopoly Rathausplatz
(520 €)
Wiener Straße
(280 €) Hauptstraße
(520 €)
Gemeinschafts-
feld Gemeinschafts-
feld
Münchner Straße
(280 €) Bahnhofstraße
(560 €)
Westbahnhof
(500 €) Hauptbahnhof
(500 €)
Neue Straße
(240 €) Ereignisfeld
Hafenstraße
(200 €) Parkstraße
(700 €)
Elektrizitätswerk
(80 €) Zusatzsteuer
Seestraße
(200 €) Schloßallee
(1000 €)
Gefängnis Ereignisfeld Süd-
bahnhof (500 €) Einkommen-
steuer Gemein- schaftsfeld ? LOS
Poststraße
(160 €) Elisenstraße
(120 €) Chaussee-
straße
(120 €) Turmstraße
(80 €) Badstraße
(40 €)
Wenn ein Spieler die Straße eines Mitspielers erreicht,
hat er diesem Miete zu entrichten. Ist die Straße bebaut,
erhöht sich die Miete ganz wesentlich. Wenn ein Spieler
alle Straßen einer Farbe besitzt, wird die Miete für
unbebaute Grundstücke verdoppelt, außerdem darf
er erst dann Häuser auf diese Grundstücke bauen.
Auf einer Straße mit 4 Häusern entsteht beim Kauf
des fünften Hauses ein Hotel. Innerhalb einer Farbgruppe
muss die Bebauung gleichmäßig erfolgen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Monopoly#Spielablauf.2C_Ziel.2C_Gewinn